Die ultimative Cannabutter – Urban, potent & easy explained - BlazeBae

Die ultimative Cannabutter – Urban, potent & easy explained

1.Einleitung – Cannabutter, aber smart & cozy


Cannabutter ist eines dieser Dinge, die gleichzeitig simpel und ein kleines bisschen Magie sind.
Ein Hauch Wissenschaft, ein wenig Geduld – und plötzlich entsteht eine Butter, die jedes Rezept wärmer, weicher und irgendwie… besonderer macht.

Das Beste daran:
Man braucht dafür keine Profi-Ausrüstung, keine Hexenküche und ganz sicher keine stundenlangen Küchensessions.
Nur eine Stunde Zeit, eine klare Anleitung – und die Lust, etwas richtig Gutes zuzubereiten.

In diesem Guide steht eine moderne, entspannte und ausführlich erklärte 60-Minuten-Methode im Fokus, die dafür sorgt, dass:

  • Geschmack und Potenz harmonisch zusammenspielen,
  • die Wirkung gleichmäßig ausfällt
  • und Edibles jedes Mal zuverlässig gelingen.

Eine präzise, ruhige und alltagstaugliche Anleitung, die Cannabis in der Küche zugänglich macht –
cozy, urban und ohne unnötigen Aufwand.


2. Was ist Cannabutter überhaupt?

Kurz gesagt:
Cannabutter ist Butter, in der die wirkaktiven Bestandteile von Cannabis (THC, andere Cannabinoide, ein Teil der Terpene) in das Fett übergehen.

Warum Butter?

  • THC & Co. sind fettlöslich, nicht wasserlöslich
  • Fett = Transportmittel, Speicher & Geschmacksträger in einem
  • Butter passt zu so ziemlich allem: Plätzchen, Muffins, Zimtschnecken, Saucen, Brot, you name it

Mit Cannabutter baust du dir deine eigene High Bakery – mit Dosierung nach deinem Standard, nicht nach TikTok-Chaos.


3. Materialien & Zutaten – dein minimaler High-Lab-Setup

Bevor wir irgendwas erhitzen: Setup.
Chaos in der Küche ist süß, aber nicht, wenn heißes Fett, Gras und Glas im Spiel sind.

🔧 Materialien

  • 1 Backblech + Backpapier
  • 1 kleiner Topf (möglichst mit dickem Boden)
  • 1 hitzebeständiges Gefäß (z. B. Glas oder Schüssel zum Abseihen)
  • 1 feines Sieb oder Passiertuch (Käsetuch, sauberes Küchentuch)
  • 1 Löffel zum Umrühren
  • 1 Messer / Grinder zum Zerkleinern der Blüten
  • Optional, aber hilfreich:
    • Küchenwaage (für Blüten & Butter)
    • Thermometer (für Nerd-Modus & mehr Kontrolle)

🧈 Zutaten

  • 250 g Butter
    • ungesalzen ist Standard, gesalzen geht aber auch – Geschmackssache

  • 10–14 g getrocknete Cannabisblüten
    • je nach gewünschter Stärke / Potenz
  • ca. 300–400 ml Wasser
    • schützt die Butter vor zu hoher Hitze
    • erleichtert die Trennung beim Abkühlen

4. Schritt 1: Weed vorbereiten – die Basis

Bevor dein Gras in Butter schwimmt, braucht es ein bisschen Pre-Game.

🔹 Qualität checken

  • Trockene, saubere Blüten verwenden
  • Keine schimmligen Reste, keine Seeds, keine halb nassen Buds
  • Je besser die Qualität, desto besser die Butter – logisch

🔹 Zerkleinern

  • Blüten grob zerkleinern
  • Entweder mit einem Grinder auf grober Stufe oder mit einem Messer hacken
  • Ziel: kleine Stückchen, KEIN feines Pulver
    • Pulver = später schwer zu filtern
    • Grob = beste Balance aus Oberfläche & Filterbarkeit

5. Schritt 2: Decarboxylierung – THC aktivieren (aka: der On-Switch)

Rohes Cannabis macht dich nicht wirklich high, egal wie motiviert du drauf kaust.
Warum?
Weil der Großteil als THCA vorliegt – das ist die Vorstufe von THC.

Erst durch Hitze (Decarboxylierung) wird aus THCA → THC.
Dieser Schritt ist nicht optional. Ohne ihn ist deine Cannabutter basically nur „Grasbutter ohne Effekt“.

🔥 So decarboxylierst du richtig:

  • Ofen vorheizen
    • Temperatur: 110–120 °C (Ober-/Unterhitze)
    • Heißer ist nicht besser! Zu heiß = Cannabinoide & Terpene gehen flöten.

  • Blüten vorbereiten
    • Die grob zerkleinerten Blüten gleichmäßig auf Backpapier verteilen
    • Nichts übereinander schichten – eine Lage, damit alles Hitze abbekommt

  • Backen
    • Blech in den vorgeheizten Ofen schieben
    • 45–60 Minuten im Ofen lassen
    • Alle 10–15 Minuten das Gras einmal kurz mit einem Löffel bewegen/umrühren
  • Optischer Check
    • Farbe: von kräftig grün → leicht goldig / bräunlich
    • Es soll nicht schwarz werden. Schwarz = verbrannt, nicht „extra stark“.

  • Abkühlen lassen
    • Blech aus dem Ofen nehmen
    • Blüten kurz abkühlen lassen, bevor sie zur Butter wandern

Damit ist dein Gras offiziell: aktiviert.
Ab hier reden wir nicht mehr von „Kräutern“, sondern von ernstzunehmender Wirkstoffbasis.


6. Schritt 3: Butter & Wasser – die Grundlage für deinen 60-Minuten-Simmer

Jetzt geht’s ans Eingemachte.

Wir arbeiten mit einer Kombi aus Butter + Wasser, weil:

  • Wasser hilft, die Temperatur stabil niedrig zu halten
  • Butter brennt weniger schnell an
  • Bitterstoffe & Schwebstoffe trennen sich später leichter

🧈 So startest du:

  • Topf vorbereiten

    • 300–400 ml Wasser in den Topf geben
    • Langsam erhitzen, bis es leicht warm ist (nicht kochen)
  • Butter hinzufügen

    • 250 g Butter in Stücken dazu geben
    • Unter gelegentlichem Rühren schmelzen lassen
    • Ziel: eine homogene Butter-Wasser-Mischung

  • Decarboxyliertes Cannabis einstreuen
    • Deine vorbereiteten, abgekühlten Blüten in den Topf geben
    • Einrühren, bis alles gut verteilt ist

7. Schritt 4: 60 Minuten ziehen lassen – das Herzstück

Jetzt kommt die Ziehzeit, also genau das, worauf du dieses Rezept ausgelegt hast.

🎯 Ziel:

  • Sanftes Simmern, kein Kochen
  • Ca. 80–90 °C (wenn du ein Thermometer hast)
  • Wenn kein Thermometer:
    • Die Oberfläche darf sich bewegen
    • Aber KEINE großen Blubberblasen wie bei kochendem Wasser

⏱ Ablauf: 45–60 Minuten Infusion

  • Hitze runterdrehen

    • Sobald alles warm und geschmolzen ist, die Hitze reduzieren
    • Mischung soll nur leicht „leben“, nicht wirr kochen
  • 60 Minuten Zeit geben

    • Die Butter-Wasser-Gras-Mischung ca. 45–60 Minuten ziehen lassen
    • Alle 5–10 Minuten einmal gut umrühren
    • Zwischendurch checken, ob’s nicht zu heiß wird:
      • Wenn es heftig blubbert → Hitze runter
      • Wenn gar nichts passiert → minimal hochdrehen, aber wirklich minimal
  • Geruch & Aussehen

    • Der Topf riecht jetzt nach „Teeküche in Amsterdam“
    • Die Flüssigkeit wirkt trüb, leicht grünlich bis goldbraun
    • Das ist normal – sexy wird’s erst nach dem Filtern

Nach dieser Stunde hast du eine saubere, effizient extrahierte Basis, ohne deine Küche drei Stunden lang als Sauna zu benutzen.


8. Schritt 5: Filtern & trennen – aus Brühe wird Butter

    • Setup zum Abseihen bauen

      • Hitzebeständiges Gefäß bereitstellen
      • Sieb oder Tuch darüber legen/fixieren
    • Mischung vorsichtig abgießen

      • Langsam durch das Sieb / Tuch gießen
      • Achtung: heiß!
      • Die Pflanzenreste im Tuch nicht brutal auswringen –
        das bringt mehr Bitterstoffe als Extra-Wirkung
    • Abkühlen lassen

      • Die gefilterte Flüssigkeit jetzt stehen lassen, erst auf Zimmertemperatur, dann in den Kühlschrank stellen
      • Durch das Abkühlen trennt sich:
        • Oben: Butter
        • Unten: Wasser
    • Butter abheben

      • Sobald die Butter fest ist, kannst du sie einfach von der Wasseroberfläche abheben
      • Unterseite ggf. kurz mit einem Messer von Wasserresten reinigen
    • Lagern

      • Cannabutter in eine Dose oder ein Glas mit Deckel füllen
      • Im Kühlschrank aufbewahren (hält sich dort ca. 2–3 Wochen)
      • Für längere Lagerung: portionsweise einfrieren


Jetzt hast du:
Deine eigene, 60-Minuten-High-Quality-Cannabutter.


9. Wirkung – warum Edibles anders ballern als Joints

Kurze Reality-Check, bevor jemand die halbe Zimtschnecke inhaliert:

  • Beim Rauchen geht THC über die Lunge direkt ins Blut
  • Bei Edibles wird THC im Magen-Darm-Trakt aufgenommen und in der Leber in 11-Hydroxy-THC umgewandelt
  • Das wirkt intensiver und länger als normal inhaliertes THC

Typischer Ablauf:

  • Wirkungseintritt: 30–120 Minuten
  • Peak: 2–3 Stunden
  • Gesamtdauer: 6–10 Stunden (je nach Dosis, Toleranz, Metabolismus)

Edibles sind kein „schnelles Feierabend-Joint-Ersatzprogramm“ – das ist eine Langzeitveranstaltung.


10. Dosierung – die Kunst, nicht zu eskalieren

Hier kommt die ehrliche Stelle:
Du kannst nur grobe Aussagen zur Potenz machen, weil jede Sorte anders ist.

Beispiel zur groben Orientierung

Angenommen:

  • 12 g Cannabis
  • ~15–18 % THC

Dann kann deine Butter theoretisch ziemlich viel THC enthalten.
Was für den Alltag reicht:

  • Einsteiger:

    • ca. 5–10 mg THC pro Portion
    • in der Praxis: z. B. ½–1 Teelöffel Cannabutter testen

  • Erfahrene Nutzer:innen:

    • 10–20 mg THC pro Portion
    • also 1–2 TL Cannabutter, abhängig von Toleranz

  • „Ich bin seit Jahren dabei“ Fraktion:
     
    • darüber hinaus nur, wenn man wirklich weiß, was man tut

Regel Nummer 1 bei Edibles:
Erst testen, dann durchdrehen.
Nicht umgekehrt.

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